Feministisches Programm Herbst/Winter 2016!

Hier findet ihr alle Details zum Programm Herbst/Winter 2016 von
[perspektive : feminismus]. Die nächsten Veranstaltungen, die anstehen, gibt’s in der Sidebar rechts unter „Upcoming Events“. Übersichtlicher, allerdings ohne Beschreibung der Programmpunkte, ist es hier auf der Programmseite.

Die früheste Veranstaltung am Montag 17.10.2016 ist ganz unten, die späteste am Samstag 10.12.2016 ganz oben. 😉

10.12.2016 Demonstration [perspektive : grenzenlos feministisch]

Samstag, 10.12.2016, 15 Uhr
Startpunkt: Stadtbücherei, Poststr. 15, HD-Bergheim

Hier ist die Seite mit Details zur Demonstration: https://perspektivefeminismus2016.wordpress.com/demo/

03.12.2016 Party in der Villa Nachttanz

Auf der Abschlussparty der Veranstaltungreihe am 3.12. möchten wir mit Euch Feminismus feiern! Also kommt vorbei, bringt eure Crew mit und -wie sagt Sookee so schön- „Shake your underline!“ (https://youtu.be/GS3MDqYMQHg)

Lineup
kleiner Floor:
22.00 Sprotte (Riot Grrrl)
23.00 Mean Girls (Hip Hop)
1.00 Becca Gold (Hip Hop)
2.45 Nadz (DnB)

großer Floor:
22.00 DJ Infantil (Goa)
23.30 Fuchsteufelswild (Goa)
1.30 J.Kazimierz (Techno)
3.15 Yana Heinstein (Techno)

Soundcloud:
https://soundcloud.com/fuchsteufelswild-odw
https://soundcloud.com/j-kazimierz
https://soundcloud.com/yanaheinstein

Vergesst nicht etwas zum Ausweisen an der Kasse mitzubringen. Hintergrundinfos hierfür findet ihr hier (Achtung Link führt zu facebook): https://www.facebook.com/notes/villa-nachttanz-ev/wichtige-information/1241270542598082

Finanzielle Unterstützung bekommen wir an diesem Abend vom Kulturreferat des Studierendenrats der Uni Heidelberg. Danke dafür!

Bei der Party handelt es sich um die letzte Veranstaltung des Programms vor der Demo am 10.12. um 15Uhr https://perspektivefeminismus2016.wordpress.com/demo/

03.12.2016 Workshop: Stigmatisierung, Kriminalisierung, Ausgrenzung – Was Sexarbeit und queerfeministische Kämpfe verbindet

Samstag, 03.12.2016, 16-20 Uhr
ZEP, Zeppelinstr.1, HD-Neuenheim

Weibliche Sexualität wird im Patriarchat seit jeher verklärt, verabscheut oder stigmatisiert. Das trifft ganz besonders auf Frauen (und andere Menschen) zu, die ihre sexuellen Dienste zum Kauf anbieten.
Im Themenfeld Prostitution/Sexarbeit verflechten sich Diskussionen um Migration, Sexualität, Feminismus, Arbeitsrechte, neoliberale Selbstverwirklichung und viele andere mehr, und die Frage, wie nun damit umzugehen sei, spaltet feministische Bewegungen seit Jahrzehnten. In unserem Workshop wollen wir versuchen, einigen Wechselbeziehungen und Fallstricken dieses Themas auf den Grund zu gehen. Außerdem wollen wir einen Überblick geben über die aktuelle rechtliche Lage von Sexarbeiterinnen, auch in Hinblick auf das 2017 in Kraft tretende „Prostituiertenschutzgesetz“. Dabei möchten wir uns von der Frage leiten lassen, wie und warum feministische Kämpfe auch die Rechte von Sexarbeiter*innen einbeziehen sollten.

All genders welcome. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Ein Workshop der Emanzipativen & Antifaschistischen Gruppe Berlin [EAG]

02.12.2016 „PorYES!“ – Queerfeministischer Pornoabend

Freitag, 02.12.2016, 19 Uhr
ZEP, Zeppelinstr. 1, HD-Neuenheim

Das querfeministische Kollektiv möchte euch bei dieser Veranstaltung zeigen, dass feministischer Porno nicht nur für Feminist*innen ist, sondern für alle, die Bock auf authentischen, ethischen Sex haben, der für mehr als nur den (imaginierten) heterosexuellen Mann erregend ist. Außerdem wird gezeigt was queer porn ausmacht, wie die Entstehungsgeschichte queerfeministischer Pornos ist und wieso ein Pornoverbot großer Quatsch ist.

Hierzu schauen wir auch Filmauschnitte an, deswegen gilt für diese Veranstaltung: erst ab 18 Jahren.

Wir wünschen euch viel Vergnügen und freuen uns auf euch!

01.12.2016 Vortrag Familie, Autorität und bürgerliche Gesellschaft: Zur Aktualität der Autoritarismus-Studien der Kritischen Theorie aus feministischer Perspektive

Donnerstag, 01.12.2016, 19:30 Uhr
Psychologisches Institut Hörsaal II, Hauptstr. 47-51, HD-Altstadt

Statt auf eine Akzeptanz des „Oxi“ der griechischen Bevölkerung gegen weitere Sparmaßnahmen zu pochen, war hierzulande die Häme über die ‚Pleitegriechen’ groß. Die Angst vor ‚Islamisierung’ treibt nicht nur in Ostdeutschland Menschen zu Hunderten und Tausenden auf die Straße. Initiativen zur Verankerung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt als Bildungsziele lösen Proteste gegen eine ‚Frühsexualisierung’ von Kindern aus und auch in renommierten Zeitungen weiß man: Dahinter steckt nicht zuletzt die ‚Ideologie’ der Gender Studies.
Solche Entwicklungen geben Anlass, sich erneut mit den Autoritarismus-Studien der Kritischen Theorie zu beschäftigen: Was können diese zum Verständnis aktueller Phänomene beitragen? Und inwiefern können feministische Analysen an diese anschließen?

mit Barbara Umrath, Dipl.-Päd., lebt in Köln und arbeitet an einer Promotion zu Feminismus und Kritischer Theorie.

29.11.2016 Vortrag „Liberté, Égalité, Beyoncé“ – Feminismus in der Popkultur

Dienstag, 29.11.2016, 19:30 Uhr
Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt

2014 ruft das Time Magazine das „Jahr des Popfeminismus“ aus. Beyoncé tanzt bei den MTV VMAs vor dem riesigen Schriftzug „Feminist“. Selbst Pharrell mit seinen umstrittenen „Blurred Lines“ erklärt, er wolle sich für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen einsetzen… – Welche politische Aussagekraft kann ein Feminismus noch haben, der im wohlfühligen Mainstream der Popkultur angekommen ist? Handelt es sich dabei um einen „Stachel im Fleische des Pop“ (Bitch Magazine) oder um eine „feindliche Übernahme“ (Emma) durch Marketing-Abteilungen und Werbeagenturen? Und kann Twerken tatsächlich feministisch sein?!
In ihrem Vortrag zeichnet die Referentin die aktuellen Debatten um den schillernden Begriff „Popfeminismus“ nach und erörtert die emanzipatorischen Möglichkeiten und inhaltlichen Risiken, die sich aus einer Allianz von Feminismus und Popkultur ergeben können.

mit Jasmin Tran

28.11.2016 Feministischer Salon: „50 Shades of Grey“ – Filmanalyse und Diskussion

Montag, 28.11.2016, 18:30
StuRa-Räume, Albert-Ueberle-Str. 3-5, HD-Neuenheim

Filmvorführung von „50 Shades of Grey“ und Diskussion mit dem Frauen*- und NonBinary-Referat.

25.11.2016 feministische Kneipe Purple Planet: Für-Sorge(n): Feministische, kapitalismuskritische Blicke auf Arbeit – Macht – Geschlechterverhältnisse

Freitag, 25.11.2016, 20 Uhr
Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt

(If you need a translation into English, tell the organizers! English version below)

Die feministische Kneipe Purple Planet im November bringt einen Input – danach gibt’s wie immer Raum für Diskussionen und nen gemütlichen Abend.

Im Tumult der Bedeutungsverschiebungen und De-Thematisierung von Geschlecht bleibt sowohl die Zuständigkeit von Frauen* für Fürsorge-Arbeit als auch die Abwertung dieser unerlässlichen Tätigkeiten hartnäckig bestehen. Zugleich tauchen Schwierigkeiten auf, eine kollektive Betroffenheitslage zu artikulieren. Der Vortrag spürt der Kernfrage nach, wie aus feministischer Genderperspektive das gute Leben für alle* in den bestehenden vermachteten Strukturen und vorherrschenden Verhältnissen gestaltbar ist.
Nach einer Bestandsaufnahme und Begriffsklärungen flechten meine Überlegungen un/mögliche gesellschaftliche Veränderungen in das Fragemuster ein. Im Vordergrund steht die Schärfung des Blicks auf die Un/Sichtbarkeit von Care-Arbeit im weißen patriarchalen Kapitalismus, um so in der anschließenden Diskussion dem Fragebündel zur Re/Politisierung von Fürsorge-Arbeit möglichst differenziert begegnen zu können.

mit Sandra Hettmann, Gender- und Literaturwissenschaftlerin*, Lyrikerin*

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Concerns for/over others: feminist anticapitalist perspectives on work – power – gender relations

November’s feminist bar Purple Planet will present an input – afterwards there will be space for exchange in a cozy environment, as always.

What persistently remains unchanged in the turmoil of shifts in meaning and the de-focusing of gender is both women*’s responsibility for care work and the devaluation of this indispensable work. At the same time difficulties arise in articulating how a situation collectively affects women*. The talk will trace the key question how to shape a good life for everyone* within the existing structures and hegemonic conditions, steeped in power as they are.
After clarifying some concepts and reviewing the issues at hand the speaker’s thoughts will interlace im/possible changes in society with the pattern of questions. The focus will be on raising awareness about the in/visibility of care work in White patriarchal capitalism, in order to enable us to tackle the fuzzy bundle of questions about the re/politicisation of care work in a manner as differentiated as possible in the ensuing discussion.

with Sandra Hettmann, researcher in Gender & Literary Studies and poet